ADHS - das ist wie ein Labyrinth im Kopf, mit vielen Abzweigungen, die oft in Sackgassen enden.

Das sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit beruht u.a. auf einer Reizfilterschwäche:
alle ankommenden Reize erscheinen gleich stark, Wichtiges kann kaum von Unwichtigem getrennt werden.

So eilen die Gedanken im Kopflabyrinth herum, man erscheint unkonzentriert, vergeßlich und begonnene (uninteressante, ungeliebte) Aufgaben werden häufig nicht fertiggstellt.
Andererseits bewirkt eben diese Reizoffenheit, dass vieles gleichzeitig wahrgenommen wird, darum fällt Multitasking  ADS-lern meist leicht.

ADHS geht keineswegs immer mit motorischer Unruhe einher, der hypoaktive Typ (besonders häufig bei Mädchen) und der Mischtyp sind jedoch nicht so auffällig und daher schwerer zu erkennen.

Trotzdem ist auch hier oft die Belastung für die Betroffenen und ihr Umfeld groß und bleibt auch bis ins Erwachsenenalter bestehen, was auch zusätzliche Störungen (Komorbiditäten) zur Folge haben kann.

Die Anzeichen für ADHS ähneln jedoch zum Teil ganz erheblich anderen Störungen, so dass eine genaue Diagnose durch Fachleute gestellt werden muß, damit eine geeignete Therapie erfolgen kann.

Beim ADHS-Treffpunkt können auftretende Fragen und Probleme besprochen,Tipps für den entspannteren Umgang miteinander ausgetauscht und neues aus der Forschung berichtet werden.

Ein weiteres Ziel ist auch die Information der Öffentlichkeit, um Vorurteile durch gegenseitiges Verständnis zu ersetzen.

Gelegentliche Vorträge oder Workshops z. B. von Ärzten oder Therapeuten werden gesondert angekündigt.

 

 

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